Ebenso wie Uwe Seeler legte der 1920 geborene Fritz Walter als Straßenfußballer den Grundstein für seine spätere Karriere. Fritz Walter machte bereits als Schüler nach einem Vorspiel der FCK-Schüler von sich reden und begeisterte auch weiterhin die Massen. Aber Fritz Walter war nicht nur ein talentierter Fußballspieler, auch in der Schule war er einer der Besten.

Fritz Walter — der Supertechniker aus der Pfalz

Fritz Walter spielte von 1938 bis 1959 beim 1. FC Kaiserslautern. Er stand mit dem 1. FC Kaiserslautern fünfmal im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. In 379 Spielen schoss Fritz Walter 306 Tore. Unter Trainer Sepp Herberger feierte er 1940 sein erstes Länderspiel und erzielte dabei gleich drei Tore. Er stand bei insgesamt 61 Länderspielen als Mittelfeldspieler im National-Trikot auf dem Platz und erzielte 33 Treffer.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954, bekannt unter Das Wunder von Bern, feierte Fritz Walter mit der Nationalmannschaft zusammen mit Helmut Rahn und Hans Schäfer seinen größten Triumph. Sein Einsatz trug maßgeblich zum begehrten Weltmeister-Titel bei.

Auch Fritz Walter blieb seinem Klub treu und beendete hier auch 1959 seine aktive Laufbahn. Er war Träger von beinahe allen bedeutenden Orden des öffentlichen Lebens. Die Arena am Betzenberg wurde 1985 in Fritz-Walter-Stadion umbenannt. Fritz Walter wurde in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen.

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