Der 1929 in Moskau geborene Lev Yashin gilt bislang als bester Torhüter der Welt. Dies zeigen Ehrungen wie Weltfußballer des Jahres, Welttorhüter des Jahrhunderts und Europafußballer des Jahres. Legendär war auch seine charakteristische Schiebermütze. Über Lev Yashin spricht man ehrfürchtig. Fußballfans kennen seinen Namen. Lev Yashin war unheimlich vielseitig. Vor dem Fußball war er Torhüter beim Eishockey. Er liebte das Schachspiel, außerdem profilierte er sich im Tennis, Wasserball, Basketball, Fechten, Boxen und Hochsprung. So trainierte er geistige und körperliche Reflexe.

Lev Yashin— die undurchdringbare Mauer

Zum Fußball kam der Ausnahmetorwart ziemlich spät. Er begann 1949 seine Profikarriere beim Dynamo Moskau. Dort blieb der Schwarze Panther, bis er 1971 sein Abschiedsspiel gab und auf Funktionärsebene wechselte.

Anfangs stand er im Sommer im Fußball- und im Winter im Eishockeytor. Mit seinem Einstieg in die Fußballnationalmannschaft 1954 hängte er seine Eishockey-Karriere an den Nagel. Am Anfang seiner Fußballkarriere spielte Lev Yashin als Stürmer. Er wurde als Torwart von Trainer Arkadi Tschernyschow aufgrund seiner außergewöhnlichen Reflexe gefördert. Seine Markenzeichen: Tor verlassen, dem Spieler den Ball abjagen, Flanken abfangen und Spielaufbau.

Die FIFA verleiht seit 1994 nach jeder Weltmeisterschaft den Lev-Yashin-Preis (seit 2010 Goldener Handschuh) an den besten Torhüter. Der einflussreichste Torhüter der Welt tauchte zudem anlässlich der Fußball-WM 2018 auf einem offiziellen Poster auf.

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